Christina Oette, Kindermodelagentur Lichtkind
| Wir heißen Lichtkind (Berlin) auf dem Portal willkommen! Die Kindermodelagentur vermittelt Fotomodelle für Film- und Fotoproduktionen an Werbeagenturen, Redaktionen und Fotografen. Lichtkind wird seinen Modelpool in unsere neue Model-Datenbank einstellen. Heute sprechen wir mit der Gründerin und gelernten Fotodesignerin Christina Oette über ihre neue Agentur. |
Stell dich bitte kurz vor.
Mein Name ist Christina Oette, ich bin Fotodesignerin und wohne in Berlin. In und um Berlin dreht sich vieles bei mir seit dem Jahr 2000. Seitdem lebe und arbeite ich hier. Hier habe ich am Lette-Verein meine Ausbildung als Fotodesignerin gemacht, hier ist mein Sohn Arthur geboren (vor knapp 2 Jahren), hier hängt mein Herz und hier habe ich im März 2010 die Kindermodelagentur Lichtkind gegründet.
Wie kam es zu der Gründung von Lichtkind?
Der Wunsch nach einem zweiten und genauso spannenden Standbein, neben der Fotografie, den hatte ich schon seit ein paar Jahren. Kopfkino war ein großes Thema. Immer wieder die verschiedensten Ideen durchspielen. Nach einem Jahr in Portugal, der Arbeit mit den unterschiedlichsten Menschen, aus den verschiedensten Bereichen der Werbe- und Medienwelt und der freischaffenden Tätigkeit in einer Berliner Fotoproduktionsagentur, kam mir die finale Idee für Lichtkind, während einer großen Fotoproduktion für den Kunden Pampers, welche ich begleitet habe. Interessante Menschen kennenzulernen und für die unterschiedlichsten Shootings zu casten, hat mir schon immer Spaß gemacht. Aber mit Kindern in diesem Segment zu arbeiten, das war grandios! Da hat es Klick gemacht. Vielleicht tat meine damalige Schwangerschaft ihr Übriges dazu. Auf dem Weg bis zur Gründung hat mich die Garage. Berlin unterstützt. Die Garage ist ein Gründungszentrum, welches Existenzgründer mit diversen Seminaren und Coachings beratend begleitet. Dort habe ich sechs Monate alles mitgenommen, was es mitzunehmen gab um ein erfolgreiches Unternehmen auf die Beine zu stellen und nun ist es soweit.
Weshalb der Name Lichtkind?
Der Name Lichtkind entsprang dann relativ schnell einigen Wortspielereien. Es sollte ein prägnanter und klarer Name sein. Einer, den jeder versteht. Einer, der hängen bleibt. Aus der wortwörtlichen Übersetzung des Begriffes Fotografie (Malerei mit Licht) und der Altersgruppe, die von Lichtkind vertreten wird, entstand dann der Name Lichtkind.
Wie findest du geeignete Kindermodelle?
Es gibt wahnsinnig viele tolle Kinder. Ich gehe einfach jeden Tag mit offenen Augen durch die Stadt. Sehe ich ein interessantes und spannendes Gesicht, spreche ich die Eltern und die Kinder an. Das ist der leichteste und einfachste Weg gezielt die Kinder zu finden, von denen ich denke, dass sie geeignet sind. Außerdem kann sich jeder der Interesse hat, in die Lichtkind Kartei aufgenommen zu werden online auf der Homepage bewerben. Jede Bewerbung wird in Ruhe gesichtet. Vieles läuft auch über Mund-zu-Mund-Propaganda, Aushänge und Plakate. Auch bei Facebook gibt es eine stetig wachsende Lichtkind-Gruppe. Auch hier finden sich immer wieder Eltern, die neugierig sind und mehr wissen wollen. Zu guter letzt veranstalte ich regelmäßig große, offene Castings in den unterschiedlichen Stadtteilen Berlins und da ist die Auswahl ja bekanntermaßen groß.
Wie viele Modelle hast du in deiner Kartei?
Da ich erst im März dieses Jahres die Agentur gegründet habe und alles noch mehr als frisch und jung ist, sind es zum jetzigen Zeitpunkt erst um die 150 Modelle. Allerdings steigt die Zahl jeden Tag stetig und ich bin sicher, dass es genauso weitergehen wird. Lichtkind vertritt Kinder zwischen 0 und 17 Jahren. Die Bandbreite an Typen und Charakteren ist sehr groß und bunt. Vom sehr hellhäutigen skandinavischen Typ, über Zwillinge, bis hin zum kleinen italienischen Charmeur. Alles da. Egal ob Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga. Egal ob Heidi oder Barbie. Egal ob groß oder klein, dick oder dünn, zart oder Wildfang. Viele Kinder, alle schön und besonders auf ihre individuelle Art.
Erzähle uns bitte etwas über die Arbeit mit Kindern.
Ich fand Kinder schon immer toll. Natürlich sehe ich sie jetzt noch einmal mit anderen Augen, seit mein Sohn Arthur auf der Welt ist. Allerdings bin ich selbst nur eine von drei Schwestern und auch die haben beide wiederum Kinder. Begegnet man ihnen auf Augenhöhe, entstehen auf einmal ganz neue Blickwinkel. Man muss ihnen zuhören und sie zu Wort kommen lassen, ihnen kreativen Raum und Boden bieten, dann entstehen die schönsten Situationen. Kinder sind authentisch. Das liebe ich. Sie können und wollen sich nicht verstellen. Sie sind sie. Und das mit einer Selbstverständlichkeit, die entwaffnend ist. Sie zeigen dir deutlich wie es ihnen geht. Sind sie müde, werden sie motzig, freuen sie sich, dann ist es eine ansteckende Freude. Ich finde diese ehrliche und klare Art, wie Kinder untereinander und mit Erwachsenen agieren großartig. Und genau das macht das Arbeiten mit ihnen auch aus. Klar können sie anstrengend sein, aber genau das macht den Charme aus.
Wie läuft ein Agenturshooting in der Regel ab?
In der Regel lade ich die Kinder mit ihren Eltern zu einem vorher abgesprochenen Termin in die Agentur ein. Wir lernen uns kennen, unterhalten uns und klären noch offene Fragen. Ich bemühe mich, um eine persönliche Note in jedem Gespräch. Es ist mir wichtig, den Eltern das Gefühl zu geben, dass ihre Kinder bei mir gut aufgehoben sind. Dann füllen die Eltern den Anmeldebogen für ihr Kind aus, und ich mache die Bilder für die Sedcard. Ich nehme mir für ein Casting Zeit. In den meisten Fällen dauert ein Casting zwischen einer halben und einer Stunde.
Welche Ratschläge gibst du den Eltern?
Mit Ratschlägen an Eltern versuche ich mich in den meisten Fällen zurückzuhalten. Ich bitte die Eltern immer ihr Kind erst einmal genau zu beobachten. Hat es wirklich Spaß und Freude vor der Kamera? Wie verhält er oder sie sich, wenn viele fremde Menschen um ihn oder sie herumspringen? Ist es extrovertiert oder eher schüchtern. Ich versuche den Eltern zu sagen, dass es wichtig ist zu schauen, was das Kind eigentlich möchte. Es soll ja niemand gezwungen werden und auch Kinder mögen es nicht grundsätzlich fotografiert zu werden. Man muss den Eltern und Kindern auf Augenhöhe begegnen. Nur so findet man heraus, welches Kind wirklich geeignet ist.
Wie gefällt dir das perfect ART BUYING Konzept?
Eine zentralisierte Model-Datenbank ist eine hervorragende Idee. Niemand muss sich durch x-Seiten durcharbeiten. Hier findet man die größtmögliche Bandbreite an Modellen. Durch gezielte Eingabe von Stichworten, werden einem die Modelle herausgefiltert, die man sucht. Ich finde das ist eine enorme Erleichterung für Produktionen und Fotografen. Wenn dann auch zu jeder Suche gleich noch die passenden Alternativen gezeigt werden, umso günstiger. Außerdem kann so ein Pool wunderbar dem Austausch unter Kreativen dienen. Man kann nicht nur Kunden oder geeignete Charaktere für das eigene Shooting finden. Es können sich auch Kooperationen ergeben. Regelmäßige Treffen oder Veranstaltungen wären schön. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass man sich oft nur vom Telefon oder aus den Mails heraus kennt. Neue Kontakte und Networking ist einfach das A und O. perfect ART BUYING muss Spaß machen!
Welchen Typ Kind suchst du?
Lichtkind ist noch ganz jung. Gerade erst geboren sozusagen. Ich freue mich über jede Bewerbung und schaue mir alles sehr sorgfältig an. Zurzeit suche ich verstärkt Modelle zwischen 13 und 17 Jahren. Außerdem Rothaarige, Kinder mit Sommersprossen, asiatischer Herkunft und Zwillinge. Ich freue mich über jede An- und Nachfrage. Es bleibt spannend (lacht).
Vielen Dank, Christina!
Dein perfect ART BUYING-Team
LICHTKIND – Castingagentur für Kinder und Jugendliche
Gotenstraße 8
10829 Berlin
Telefon 030.78713499
Mobil 0178.8126113
Internet: www.lichtkind.eu
E-Mail: christina@lichtkind.eu
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